Die deutsche Ski-Cross-Premiere heute in Grasgehren / Obermaiselstein im Allgäu war ein Riesenerfolg. 4500 Zuschauer verfolgten das spektakuläre Rennen am Hang, das auch vom ZDF sowie in 25 Ländern weltweit zum Teil live übertragen wurde. Der Sieg bei den Damen ging an Anna Holmlund aus Schweden. Bei den Herren setzte sich der Weltcupführende Andreas Matt aus Österreich durch.
Perfektes Wetter, perfekte Organisation, großer und spektakulärer Sport auf einer außergewöhnlichen Ski Cross-Strecke: Athleten/innen, Trainer, Funktionäre wie Veranstalter zeigten sich nach dem Rennen begeistert.
Bei den Damen siegte in einem spannenden Finale Anna Holmlund (SWE) vor der Deutschen Heidi Zacher (SC Lenggries) und Kathrin Müller aus der Schweiz. Vierte im Finalheat wurde Anna Wörner (SC Partenkirchen). Heidi Zacher übernahm damit auch wieder die Führung im Gesamtweltcup. Siegerin Anna Holmlund: „Das war heute ein perfekter Renntag. Ich war in allen Heats vorne und freue mich riesig über den Sieg. Das war ein sehr hartes Finale. Als ich mit dem Ski Cross angefangen habe, ist mir gesagt worden: Wenn Du Ski Cross fährst, schau Dich im Rennen nie um. Das habe ich auch heute getan und deshalb das Gerangel und die Stürze hinter mir gar nicht mitbekommen. Großer Dank von mir an die Organisatoren. Das war ein riesiges Rennen und ich hoffe, ich kann hierher zurückkommen.“ Heidi Zacher: „Es war viel Glück dabei, dass ich nach meinem Sturz im Finale oben kurz nach dem Start beim ersten Heimweltcup noch den zweiten Platz gemacht habe. Da bin ich schon sehr happy. Das war eine klasse Premiere! Alles war bestens für uns Sportler organisiert. Training, Qualifikation und Rennen auf so einem langen Kurs an einem Tag war zwar anstrengend, aber von der Olympiade in Vancouver war ich das eigentlich schon gewohnt.“ Anna Wörner: Ein Stockerlplatz wäre schon schön gewesen, aber den Finalheat erreicht zu haben, damit bin ich auch zufrieden. Es hat tierisch Spaß gemacht hier vor so viel Publikum.“ Kathrin Müller (SUI): „Ich habe zwar den zweiten Platz blöd verloren, aber ich freu mich trotzdem sehr über den Stockerlplatz.“
Bei den Herren kämpften in einem spannenden Finale zwei Österreicher und zwei Schweizer um den Sieg. Der Favorit und Weltcupführende Andreas Matt (AUT) feierte am Ende einen doch souveräner, ersten Saisonsieg vor seinem Teamkollegen Patrick Koller (AUT) und den beiden Schweizern Armin Niederer und Conradign Netzer. Auch, wenn es für das DSV-Männerteam nach einem überragenden Qualifikationsrennen im Finale selbst nicht so erfolgreich lief, zeigte sich Heli Herdt, Sportlicher Leiter Ski Cross im Deutschen Skiverband, von der Veranstaltung begeistert: „Die Premiere ist super gelungen. Es waren weit mehr Zuschauer da als erwartet. Sportlich war das Qualirennen für uns ein Paukenschlag Alle Herren konnten sich für das Finale qualifizieren. Langfristig haben wir mit so vielen guten jungen Läuferinnen und Läufern eine sehr viel versprechende Perspektive. Und bei der WM in Deer Valley (USA) sind wir jetzt mit sechs Athleten (Heidi Zacher, Anna Wörner, Daniel Bohnacker, Simon Stickl, Paul Eckert und Thomas Fischer) sehr gut vertreten. Ich habe auch von den anderen Nationen nur positives Feedback über das Rennen hier in Grasgehren bekommen: Die Strecke ist sehr gut, die Organisation hervorragend. Ich selbst bin seit 2002 bei allen Weltcups und vielen anderen Rennen persönlich vor Ort und muss sagen, das war schon fast weltmeisterlich hier. Von DSV-Seite also gerne nächstes Jahr wieder hier!“
Alfons Hörmann, DSV-Präsident: „Ich freue mich über diese rundum gelungene Veranstaltung. Sportler und Trainer sind begeistert. Es passte einfach alles: Sportlich, vom Wetter und der Stimmung her. Während andere Weltcup-Orte an diesem Wochenende ihre Veranstaltungen absagen mussten, wurde in Gasgehren alles perfekt umgesetzt. Stefan und Berni Huber mit ihren bewährten Teams haben wieder einmal eine gelungene Weltcup-Premiere im Allgäu organsiert.“ Stefan Huber, Geschäftsführer der Skisport-und Veranstaltungs GmbH: „Dies war ein sensationeller Auftakt für einen Skicross-Weltcup in Deutschland. Besser als heute hätte es gar nicht laufen können. Alles hat gepasst. Die Wetterbedingungen, die Pistenverhältnisse und ein engagiertes Helferteam, das seit Wochen und Monaten für diese Veranstaltung gearbeitet hat. Die Fernsehbilder haben den Wintertraum im Allgäu in alle Welt hinaus getragen.“
Rennleiter Berni Huber, SC Obermaiselstein: „Ich bin einfach überglücklich und erleichtert, dass hier alles so toll gelaufen ist. Die äußeren Bedingungen waren nahezu ideal und die Disziplin Ski Cross hat ihren ganzen Reiz gezeigt. Vom schon verloren geglaubten Rennen noch auf Platz zwei zu fahren war ebenso drin wie der zerronnene Traum vom Sieg nach einem Sturz.“
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Samstag, 29. Januar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Erster Trainingseindruck der Athleten
Inzwischen haben die meisten Athletinnen und Athleten die ersten Trainingsfahrten auf der Strecke in Grasgehren hinter sich. Sie ist mit einer Streckenlänge von 1200 Metern die längste Ski Cross-Strecke im Weltcup. Hier die ersten Eindrücke von einigen Athletinnen und Athleten.
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| P. Koller, A. Matt |
Andy Matt (A), Führender im Gesamtweltcup: "Die Strecke ist sehr lang, sehr Kräfte zehrend. Mein Ziel morgen: Ich gehe als Weltcupführender als Favorit ins Rennen und möchte dieser Rolle auch gerne gerecht werden. Zu meinen härtesten Konkurrenten gehören hier schon unter anderem auch meine Teamkollegen wie Patrick Koller."
| P. Gasser, P. Gasser |
Patrick Gasser (CH), aktuell Nummer Sieben im Gesamtweltcup, und Philip Gasser (CH): „Das ist ein super interessanter Kurs hier. Das Wetter ist gigantisch und wir hoffen natürlich, dass das morgen auch so ist. Wir freuen uns riesig auf’s Rennen. Obwohl das auf dieser langen Strecke schon brutal stressig wird mit Training, Qualifikation und Rennen an einem Tag.“
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| Jenny Owens |
Jenny Owens (AUS): "Ich hatte im März eine Knieoperation, deshalb konnte ich nicht so viel trainieren. Es wird aber von Rennen zu Rennen besser. Die Strecke hier in Grasgehren ist aber natürlich schon eine große konditionelle Herausforderung."
Statements einiger DSV-Athleten:
Thomas Fischer (SC Ruhpolding) lachend, aber ziemlich außer Atem im Ziel : "Wir brauchen ein Sauerstoffzelt! Die Streckenlänge und auch das Streckenprofil ist schon ganz schön anspruchsvoll. Du musst vom Start bis ins Ziel aktiv fahren."
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| Anna Wörner |
Anna Wörner (SC Partenkirchen), in St. Johann im Januar Dritte, zeigt sich von der Strecke wie auch von der Länge begeistert. "Ich find' das klasse, dass die Strecke so lang ist. Da geht es echt ans Limit und man wird sehen, wer nach vier Läufen noch die meiste Kraft hat." Simon Stickl (SC Bad Wiessee): "Das Streckenprofil ist einfach genial. Da ist alles drin, was eine spektakuläre Strecke ausmacht. Aber die Streckenlänge ist für mich das, was mich persönlich auch am meisten fordert. Mein Ziel ist aber auf alle Fälle, morgen alle vier Finalheats zu fahren!" Paul Eckert (WSV Samerberg): "Das ist eine Top-Strecke. Aber schon ziemlich anstrengend. Wir sind jetzt drei- oder viermal runtergefahren. Beim letzten Sprung denkst Du dir, den musst du jetzt schon richtig drücken, sonst springst Du in Kompression und das kann blöd ausgehen. Aber wir sind alle super motiviert und freuen uns riesig auf den morgigen Samstag!" Weltcup-Neuling Florian Schmidt (WSV Oberaudorf): "Der Start ist sehr fair für alle. Für mich sind die Doppelwellen das Highlight. Der Corner wird in der Quali sehr wichtig, hier kann man viel Zeit verlieren. Da ist die richtige Dosierung gefragt." Daniel Bohnacker (SC Gerhausen): "Ich hab' ein super Gefühl für morgen, bei dem genialen Wetter! Klar ist das eine sehr lange Strecke, aber das ist ja für alle gleich." Alexandra Grauvogl (SC Bad Wiessee): "Das ist eine wunderschöne Strecke. Aber schon auch sehr fordernd wie beim Fenny Jump, wenn du aus der langen Gleitpassage rauskommst, da kommen gleich drei Sprünge, wo man sehr aktiv sein muss."
Donnerstag, 27. Januar 2011
65 Athleten/innen aus 13 Nationen am Start
Soeben ist die offizielle, finale FIS-Meldeliste für die deutsche FIS Ski Cross Weltcuppremiere am Samstag in Grasgehren/Obermaiselstein erschienen. Gemeldet haben 65 Athleten/innen (23 Frauen, 42 Herren) aus 13 Nationen, unter ihnen mit Heidi Zacher (Deutschland) die Nummer 2 der aktuellen Weltcup-Gesamtwertung bei den Damen sowie Andreas Matt (Österreich) die Nummer 1 und Alex Fiva (Schweiz) die Nummer 3 bei den Herren.
Hier der Link zur Meldeliste
Hier der Link zur Meldeliste
Dienstag, 25. Januar 2011
DSV-Team hoch motiviert für den Heimweltcup
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| Daniel Bohnacker, Paul Eckert; Foto Rapp |
Neben den Athleten/innen, die bisher im Weltcup mit dabei waren, haben sich auf den letzten Europacuprennen auch einige der jungen Ski Crosser/innen für diesen Weltcup empfohlen, so dass alle LG 1a- und LG 1b-Athleten/innen, die nicht verletzt sind, für das Rennen nominiert sind. Dies sind im Einzelnen:
Damen:
Heidi Zacher (SC Lenggries), Anna Wörner (SC Partenkirchen), Alexandra Grauvogl (SC Bad Wiessee), Christine Manhard (SC Pfronten), Theresa Huber (SC Schliersee), Sabrina Weilharter (SC Inzell)
Herren:
Daniel Bohnacker (SC Gerhausen), Thomas Fischer (SC Ruhpolding), Mathias Wölfl (SC Schöneck), Simon Stickl (SC Bad Wiessee), Florian Eigler (SC Pfronten), Paul Eckert (WSV Samerberg), Florian Schmidt (WSV Oberaudorf)
Ausführliche Portraits aller nominierten DSV LG 1a- und 1b-Fahrer finden Sie unter diesem Link.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Ski Cross: Fakten, Regeln und Infos
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| Foto: Petra Rapp |
Die FIS hat eine eigene Freestyle-Seite mit allen wichtigen Infos über Ski Cross unter: http://www.fisfreestyle.com/
Die offiziellen FIS-Regeln sind hier nachzulesen: Offizielle FIS-Regeln
Auch ganz informativ mit interessanten Hintergrundinfos zur Sportart: Link
Mittwoch, 12. Januar 2011
Zweiter Saisonsieg für deutsche Ski Crosser in L' Alpe d'Huez / Vorfreude auf Grasgehren
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| D. Bohnacker, Foto Rapp |
Die Final-Platzierungen der anderen Deutschen in L'Alpe d'Huez: Simon Stickl (SC Bad Wiessee) kam auf Rang 7, Paul Eckert (WSV Samerberg) auf Rang 20, Mathias Wölfl (SC Schöneck) auf Rang 22 und Florian Eigler (SC Pfronten) auf Rang 29. Bei den Damen verpasste Heidi Zacher als Vierte im Finallauf das Podest diesmal knapp. Es siegte Kelsey Serwa (CAN) vor Fanny Smith (SUI) und Ashleigh McIvor (CAN). Heidi Zacher führt aber die Weltcup-Gesamtwertung nach wie vor an. Alexandra Grauvogl (SC Bad Wiessee) kam auf Rang 20. Alle Ergebnisse aus L'Alpe d'Huez gibt es hier. Die Ski Crosser bleiben noch in Frankreich und starten dort am 16. Januar beim nächsten Ski Cross-Weltcup in Les Contamines. Dann geht es für das deutsche Team zurück in die Heimat, wo man sich in Grasgehren/Obermaiselstein auf den ersten Heimweltcup auf deutschen Boden vorbereitet.
Heli Herdt, DSV-Sportdirektor Ski Cross: „Mit den beiden Weltcup-Siegen von Heidi Zacher in St. Johann und Daniel Bohnacker in Alpe d'Huez haben wir unsere Saisonziele bereits zum jetzigen Zeitpunkt erreicht. Jetzt heißt es, konsequent weiter zu arbeiten und idealerweise zwei weitere Herren für die Weltmeisterschaft in Deer Valley in den USA zu qualifizieren. Bereits erfüllt haben die WM-Norm Anna Wörner, Heidi Zacher, Daniel Bohnacker und Simon Stickl. Eine sehr gute Gelegenheit, weitere gute Ergebnisse zu erzielen, bieten sich in Les Contamines und beim Heim-Weltcup in Grasgehren. Insbesondere auf unserer Hausstrecke wollen sich die DSV-Aktiven natürlich erneut in Szene setzen.“
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Ski Crosser heiß auf den Weltcup-Start in Innichen
Jetzt geht's los: Am 17./18. Dezember starten die Ski Crosser in Innichen/San Candido (http://www.ski-cross.it/) in die neue Weltcup-Saison. Die letzten Arbeiten an der Strecke laufen unter der Aufsicht von Martin Fiala, in Innichen FIS Security-Chef. Die Athleten/innen sind heiß.
DSV-Trainer Alex Böhme hat insgesamt neun DSV-Starter für den Weltcup-Auftakt in Innichen nominiert. Bei den Damen sind Heidi Zacher (SC Lenggries), Anna Wörner (SC Partenkirchen) und Christina Manhard (SC Pfronten) mit dabei. Bei den Herren gehen Daniel Bohnacker (SC Gerhausen), Thomas Fischer (SC Ruhpolding), Mathias Wölfl (SC Schöneck), Simon Stickl (SC Bad Wiessee), Florian Eigler (SC Pfronten) und Paul Eckert (WSV Samerberg) an den Start. Hier ein paar Statements aus dem DSV-Team zum Saisonauftakt:
Trainer Alex Böhme: "Wir wollen in Innichen mit einem guten Einstieg in die diesjährige Weltcupsaison starten. Kleinere Verletzungen und Blessuren, die sich die Aktiven während der Vorbereitung zugezogen hatten, sind verheilt und pünktlich zum Saisonauftakt präsentieren sich alle Athleten wieder fit und in guter Form. Jetzt gilt es, die im Training erkennbaren Leistungssteigerungen in den Wettkämpfen umzusetzen. Unsere Damen sind in der Lage, sich unter den besten Acht zu platzieren. Für die Herren gilt es, Ergebnisse unter den Top-16 zu erreichen. Mit unseren derzeitigen Leistungsträgern Anna Wörner und Simon Stickl können wir auch um Top-Platzierungen fahren."
Sportlicher Leiter Heli Herdt: "Nach einer guten und intensiven Vorbereitung ist das gesamte Team hoch motiviert für den ersten Weltcup in Innichen. Die dortigen Doppelrennen sind die erste echte Standortbestimmung und wir sind natürlich gespannt, wie wir im internationalen Vergleich abschneiden. Nach der geglückten Olympiapremiere in Vancouver wollen wir das Interesse der Öffentlichkeit an unserem Sport nutzen und gleich zu Beginn des Winters mit guten Leistungen überzeugen."
Simon Stickl: "Die Vorbereitung ist für mich in diesem Jahr äußerst zufriedenstellend verlaufen. Die Stimmung im Team war hervorragend und wir konnten unter optimalen Bedingungen trainieren. Beim Training in Hintertux und im Mölltal haben wir sowohl beim Start als auch auf der Strecke noch einmal einige Verbesserungen im skitechnischen Bereich erarbeiten können. Bei einem Sturz habe ich zwar einige Blessuren davongetragen – ich denke aber, ein Resultat unter den Top-8 sollte erreichbar sein."
Anna Wörner: "Obwohl wir ja etwas Pech mit dem Wetter hatten, ist die Vorbereitung sehr gut verlaufen. Besonders positiv fand ich, dass Damen und Herren gemeinsam trainiert haben. Das hat noch einmal den Teamgeist gestärkt. Und für uns Damen ist es ein großer Vorteil, da wir von den Männern einiges lernen können. Derzeit fühle ich mich fit für den Rennwinter und freue mich auf den Weltcup-Start."
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| Alex Böhme, Foto DSV |
Trainer Alex Böhme: "Wir wollen in Innichen mit einem guten Einstieg in die diesjährige Weltcupsaison starten. Kleinere Verletzungen und Blessuren, die sich die Aktiven während der Vorbereitung zugezogen hatten, sind verheilt und pünktlich zum Saisonauftakt präsentieren sich alle Athleten wieder fit und in guter Form. Jetzt gilt es, die im Training erkennbaren Leistungssteigerungen in den Wettkämpfen umzusetzen. Unsere Damen sind in der Lage, sich unter den besten Acht zu platzieren. Für die Herren gilt es, Ergebnisse unter den Top-16 zu erreichen. Mit unseren derzeitigen Leistungsträgern Anna Wörner und Simon Stickl können wir auch um Top-Platzierungen fahren."
Sportlicher Leiter Heli Herdt: "Nach einer guten und intensiven Vorbereitung ist das gesamte Team hoch motiviert für den ersten Weltcup in Innichen. Die dortigen Doppelrennen sind die erste echte Standortbestimmung und wir sind natürlich gespannt, wie wir im internationalen Vergleich abschneiden. Nach der geglückten Olympiapremiere in Vancouver wollen wir das Interesse der Öffentlichkeit an unserem Sport nutzen und gleich zu Beginn des Winters mit guten Leistungen überzeugen."
Simon Stickl: "Die Vorbereitung ist für mich in diesem Jahr äußerst zufriedenstellend verlaufen. Die Stimmung im Team war hervorragend und wir konnten unter optimalen Bedingungen trainieren. Beim Training in Hintertux und im Mölltal haben wir sowohl beim Start als auch auf der Strecke noch einmal einige Verbesserungen im skitechnischen Bereich erarbeiten können. Bei einem Sturz habe ich zwar einige Blessuren davongetragen – ich denke aber, ein Resultat unter den Top-8 sollte erreichbar sein."
Anna Wörner: "Obwohl wir ja etwas Pech mit dem Wetter hatten, ist die Vorbereitung sehr gut verlaufen. Besonders positiv fand ich, dass Damen und Herren gemeinsam trainiert haben. Das hat noch einmal den Teamgeist gestärkt. Und für uns Damen ist es ein großer Vorteil, da wir von den Männern einiges lernen können. Derzeit fühle ich mich fit für den Rennwinter und freue mich auf den Weltcup-Start."
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Andy Matt im Interview
Andy Matt ist längst aus dem Schatten seines Bruders Mario "herausgefahren und herausgesprungen". Andy klopft keine großen Sprüche, lieber lässt er Taten sprechen. Andy wird im kommenden Winter als Topfavorit an den Start eines jeden Rennens gehen. Er ist einer der wenigen, der die junge Sportart Ski Cross bereits schon jetzt sehr nachhaltig geprägt hat und sicher auch weiterhin prägen wird.
Dein größter Erfolg bisher im Ski Cross?
Weltmeister 2009 in Japan, Silber 2010 bei den Olympischen Spielen in Vancouver.Dein Ziel in dieser Saison?
Ich möchte gerne erneut eine Medaille bei der WM einfahren und konzentriere mich auch auf die Gesamtweltcup-Wertung.
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Bei den Herren meine Teamkollegen Patrik Koller, Tom Zangerl und natürlich auch ich. Bei den Damen Aschleigh McIvor, Ophelie Davide und Andrea Limbacher alias "Limbo" :-)Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Einfach probieren und nicht wundern, wenn man nicht mehr aufhören kann!!Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Mir würde es gefallen, wenn sich Ski Cross dann auf der gleichen Ebene wie Ski alpin befinden würde.Montag, 29. November 2010
Ski Crosser Thomas Zangerl (Österreich) im Interview
Die Karrieren der beiden Österreicher Thomas Zangerl (WSV Walchsee) und Patrick Koller (WSV Söll) haben viele Parallelen. Wie Koller kommt auch Zangerl aus Tirol, ist ebenfalls 27 Jahre alt und beide bestritten im Februar 2007 im französischen Les Contamines zum ersten Mal ein Ski-Cross-Weltcuprennen. Für Thomas Zangerl steht in dieser Saison neben einer guten Gesamtweltcup-Platzierung die Weltmeisterschaft ganz oben. Hier will er schon einmal knapp Verpasstes unbedingt nachholen. Und dass er gut drauf ist, hat er mit seinem Sieg beim ersten Testrace im Mölltal der Konkurrenz vergangene Woche schon einmal deutlich gezeigt.
Dein größter Erfolg bisher im Ski Cross?
Es gibt zwei großartige Momente in meiner Ski-Cross-Karriere: zum einem die Silbermedaille bei der WM in Japan, zum anderen die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver, die ich ganz sicher nie vergessen werde!
Dein Ziel in dieser Saison?
Ganz oben steht sicherlich wieder die Weltmeisterschaft, wo ich schon einmal Gold nur um Haaresbreite verpasst habe. Der technisch selektive Kurs kommt mir sicher zu Gute. Ich bin bereit!
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Ich denke, es werden wieder die üblichen Verdächtigen sein. Leider werden Mike Schmid und Chris Delbosco verletzungsbedingt etwas später in die Saison einsteigen. Zudem sehe ich unser Team (speziell Patrick Koller und Andreas Matt) als heiße Favoriten auf eine Medaille und die Gesamtweltcupkugel. Naja, ich hoffe, ich kann da auch noch mitreden.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Natürlich gehört ein alpiner Rennhintergrund auf jeden Fall zu den Dingen, die einen Ski Crosser ausmachen. Skitechnisch dürfen einfach keine Zweifel aufkommen, wenn man zu Viert den Kurs bestreitet.
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Medial sowie sportlich sehe ich Ski Cross in vier Jahren als hundertprozentig etablierte Sportart. Olympia hat der Welt gezeigt, wieviel Action in 70 Sekunden passieren kann. Der Einstieg von Puls 4 (Österreichischer Privat-TV-Sender) ist für uns der lang erwartete Schritt!
Mehr über Thomas Zangerl gibt es unter www.coldpassion.com
Dein größter Erfolg bisher im Ski Cross?
Es gibt zwei großartige Momente in meiner Ski-Cross-Karriere: zum einem die Silbermedaille bei der WM in Japan, zum anderen die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver, die ich ganz sicher nie vergessen werde!
Dein Ziel in dieser Saison?
Ganz oben steht sicherlich wieder die Weltmeisterschaft, wo ich schon einmal Gold nur um Haaresbreite verpasst habe. Der technisch selektive Kurs kommt mir sicher zu Gute. Ich bin bereit!
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Ich denke, es werden wieder die üblichen Verdächtigen sein. Leider werden Mike Schmid und Chris Delbosco verletzungsbedingt etwas später in die Saison einsteigen. Zudem sehe ich unser Team (speziell Patrick Koller und Andreas Matt) als heiße Favoriten auf eine Medaille und die Gesamtweltcupkugel. Naja, ich hoffe, ich kann da auch noch mitreden.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Natürlich gehört ein alpiner Rennhintergrund auf jeden Fall zu den Dingen, die einen Ski Crosser ausmachen. Skitechnisch dürfen einfach keine Zweifel aufkommen, wenn man zu Viert den Kurs bestreitet.
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Medial sowie sportlich sehe ich Ski Cross in vier Jahren als hundertprozentig etablierte Sportart. Olympia hat der Welt gezeigt, wieviel Action in 70 Sekunden passieren kann. Der Einstieg von Puls 4 (Österreichischer Privat-TV-Sender) ist für uns der lang erwartete Schritt!
Mehr über Thomas Zangerl gibt es unter www.coldpassion.com
Freitag, 26. November 2010
DSV Ski Crosser setzen bei Testrace im Mölltal erste Zeichen
Nach ein paar Wetterkapriolen an den Tagen zuvor trafen sich gestern am Mölltaler Gletscher bei ausgezeichneten Bedingungen und in bester Stimmung die Ski Cross-Teams aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Slowenien zum ersten, von den Österreichern organisierten Testrace in dieser Saison.
Das deutsche Team zeigte sich bei dieser Standort-Bestimmung vor dem Europa-Cup in Jerzens/Pitztal (AUT, 10./11. Dezember) und dem Weltcup-Auftakt in Innichen/San Candido (ITA,18./19. Dezember) bereits in sehr guter Form und konnte erste Zeichen setzen: Heidi Zacher gewann bei den Damen zuerst die Quali vor Anna Wörner und Christina Manhard. Im KO-Finale holte sich Heidi Zacher dann sogar vor der Französin Marion Josserand und den beiden Östereicherinnen Katrin Ofner und Andrea Limbacher den Gesamtsieg. Christina Manhard wurde Fünfte, Anna Wörner Neunte und Alexandra Grauvogl Zehnte. Bei den Herren gingen die Qualifikationsplätze 1 bis 3 ebenfalls an die deutschen Herren: Mathias Wölfl und Daniel Bohnacker waren zeitgleich, Simon Stickl folgte auf Rang drei. Im Final-Heat überzeugte Florian Eigler mit einem hervorragenden zweiten Platz, nur knapp geschlagen von dem österreichischen Vizeweltmeister Thomas Zangerl. Dritter wurde Christoph Warstötter (AUT), Vierter Arnaud Bovolenta (FRA). Daniel Bohnacker als Achter und Mathias Wölfl als Neunter belegten ebenfalls noch Top-Ten-Plätze.
Das deutsche Team zeigte sich bei dieser Standort-Bestimmung vor dem Europa-Cup in Jerzens/Pitztal (AUT, 10./11. Dezember) und dem Weltcup-Auftakt in Innichen/San Candido (ITA,18./19. Dezember) bereits in sehr guter Form und konnte erste Zeichen setzen: Heidi Zacher gewann bei den Damen zuerst die Quali vor Anna Wörner und Christina Manhard. Im KO-Finale holte sich Heidi Zacher dann sogar vor der Französin Marion Josserand und den beiden Östereicherinnen Katrin Ofner und Andrea Limbacher den Gesamtsieg. Christina Manhard wurde Fünfte, Anna Wörner Neunte und Alexandra Grauvogl Zehnte. Bei den Herren gingen die Qualifikationsplätze 1 bis 3 ebenfalls an die deutschen Herren: Mathias Wölfl und Daniel Bohnacker waren zeitgleich, Simon Stickl folgte auf Rang drei. Im Final-Heat überzeugte Florian Eigler mit einem hervorragenden zweiten Platz, nur knapp geschlagen von dem österreichischen Vizeweltmeister Thomas Zangerl. Dritter wurde Christoph Warstötter (AUT), Vierter Arnaud Bovolenta (FRA). Daniel Bohnacker als Achter und Mathias Wölfl als Neunter belegten ebenfalls noch Top-Ten-Plätze.
Sonntag, 21. November 2010
Der Österreicher Patrick Koller im Interview
Der Tiroler Patrick Koller (WSV Söll) ging im Februar 2007 im französischen Les Contamines zum ersten Mal an den Start eines Ski-Cross-Weltcuprennens. Seither gehört er zu den festen Größen in der Weltcup-Szene, aber zum Sieg hat es für ihn bei seinen bisher 27 Weltcupstarts noch nicht ganz gereicht. In dieser Saison will der 27jährige, den neben Ski Cross auch das Freeriden extrem fasziniert, ganz vorne mitmischen.
Deine größten Erfolge bisher im Ski Cross?
In Lake Placid wurde ich 2009 Zweiter, in Blue Mountain 2010 Dritter und ich konnte mich für die Olympischen Spiele in Vancouver qualifizieren.
Dein Ziel in dieser Saison?
Ich will unter die Top-Five im Gesamtweltcup und eine WM-Medaille holen.
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Bei den Herren meine Landsmänner Andy Matt, Thomas Zangerl und meine Wenigkeit, bei den Damen sehe ich die Französin Ophelie David, die Schwedin Anna Holmlund und die Kanadierin Ashleigh McIvor ganz vorne.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Im Sommer sehr viel trainieren. Im Winter so viele Rennen wie möglich fahren, um ganz viele Erfahrungen zu sammeln. Und nicht vergessen: Sehr viel im Gelände abseits der präparierten Pisten fahren und den Winter genießen!!!
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Mir würde gefallen, wenn Ski-Cross-Rennen wahre Zuschauermagneten werden und die mediale Aufmerksamkeit weiter steigt. Einfach, dass viele Skisportbegeisterte viel Freude an unserer Performance haben können.
Mehr über Patrick Koller gibt es unter www.coldpassion.com
Deine größten Erfolge bisher im Ski Cross?
In Lake Placid wurde ich 2009 Zweiter, in Blue Mountain 2010 Dritter und ich konnte mich für die Olympischen Spiele in Vancouver qualifizieren.
Dein Ziel in dieser Saison?
Ich will unter die Top-Five im Gesamtweltcup und eine WM-Medaille holen.
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Bei den Herren meine Landsmänner Andy Matt, Thomas Zangerl und meine Wenigkeit, bei den Damen sehe ich die Französin Ophelie David, die Schwedin Anna Holmlund und die Kanadierin Ashleigh McIvor ganz vorne.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Im Sommer sehr viel trainieren. Im Winter so viele Rennen wie möglich fahren, um ganz viele Erfahrungen zu sammeln. Und nicht vergessen: Sehr viel im Gelände abseits der präparierten Pisten fahren und den Winter genießen!!!
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Mir würde gefallen, wenn Ski-Cross-Rennen wahre Zuschauermagneten werden und die mediale Aufmerksamkeit weiter steigt. Einfach, dass viele Skisportbegeisterte viel Freude an unserer Performance haben können.
Mehr über Patrick Koller gibt es unter www.coldpassion.com
Samstag, 20. November 2010
Der Schweizer Ski Crosser Conradign Netzer im Interview
Der 30jährige Conradign Netzer aus der Schweiz war früher im alpinen Skiweltcup im Schweizer-Team hauptsächlich in den Speed-Disziplinen und im Riesenslalom am Start. 2009 wechselte er zum Ski Cross. Bei der Olympischen Premiere in Vancouver belegte er Rang 20. In dieser Saison zeigt sich der Schweizer sehr selbstbewusst und hat sich viel vorgenommen.
Dein größter Erfolg bisher im Ski Cross?
Beim Weltcup in Innichen im Dezember 2009 stand ich erstmals auf dem Podest und wurde Dritter.
Dein Ziel in dieser Saison?
Ich will unbedingt mein erstes Weltcuprennen gewinnen, am liebsten in Grasgehren!
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Bei den Herren Conradign Netzer und Andreas Matt aus Österreich, bei den Damen die Französin Ophelie David und meine Schweizer Teamkollegin Fanny Smith.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Am besten, einfach mal bei den nationalen Ski Cross-Rennserien an den Start zu gehen.
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Für mich persönlich wäre es schön, Ski Cross ganz zu meinem Beruf zu machen! Das geht aber nur, wenn die Medien uns mehr Interesse zuwenden.
Dein größter Erfolg bisher im Ski Cross? Beim Weltcup in Innichen im Dezember 2009 stand ich erstmals auf dem Podest und wurde Dritter.
Dein Ziel in dieser Saison?
Ich will unbedingt mein erstes Weltcuprennen gewinnen, am liebsten in Grasgehren!
Wer sind Deine Favoriten in dieser Saison?
Bei den Herren Conradign Netzer und Andreas Matt aus Österreich, bei den Damen die Französin Ophelie David und meine Schweizer Teamkollegin Fanny Smith.
Was würdest Du einem jungen Skisportler empfehlen, der sich für Ski Cross interessiert?
Am besten, einfach mal bei den nationalen Ski Cross-Rennserien an den Start zu gehen.
Wo würdest Du Ski Cross gerne in vier Jahren sehen?
Für mich persönlich wäre es schön, Ski Cross ganz zu meinem Beruf zu machen! Das geht aber nur, wenn die Medien uns mehr Interesse zuwenden.
Montag, 25. Oktober 2010
Heidi Zacher im Interview
Heidi Zacher stand schon mit zwei Jahren auf Ski. 2008 begann ihre Karriere als Ski Crosserin. Aus Neugierde startete die heute 22jährige Lenggrieserin damals in Grasgehren beim Europacup-Rennen. Und war sofort vom Ski Cross-Virus befallen.
Welche Bedeutung hat für Dich das Weltcuprennen in Grasgehren?
Ein Heimweltcup ist immer etwas ganz Besonderes. Für mich ist er zusammen mit der WM absoluter Saisonhöhepunkt in diesem Jahr. Hier will ich natürlich mein Bestes geben. Schließlich schauen viele Freunde und meine Familie zu.
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Der Hang bietet das optimale Gelände für Ski Cross. Er ist nicht zu steil und nicht zu flach. Auch die Länge der Strecke ist perfekt. Es gibt einige Stellen, an denen Überholmanöver möglich sind. Das garantiert Action und Spannung für Fahrer und Zuschauer. Uns Aktiven macht es sehr viel Spaß hier!
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Der Traum ist natürlich, ins Finale zu kommen. Ich werde alles geben und dann sehen wir, was dabei herauskommt.
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Es werden, denke ich, die Top-Fahrer der letzten Saison wieder vorne sein. Aber so genau kann man das im Ski Cross nicht sagen, da ist alles möglich. Wir werden natürlich versuchen, den Heimvorteil zu nutzen und den Zuschauern eine super Show bieten!
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe natürlich, dass wir uns bis dahin fest im deutschen Wintersportprogramm etabliert haben. Die Leute, die Ski Cross jetzt schon super finden, wollen es natürlich auch regelmäßig im TV sehen. Da es fast keine andere Sportart mit mehr Action und Spannung gibt, wird das Interesse an Ski Cross hoffentlich bis dahin auch gestiegen sein.
Welche Bedeutung hat für Dich das Weltcuprennen in Grasgehren?
Ein Heimweltcup ist immer etwas ganz Besonderes. Für mich ist er zusammen mit der WM absoluter Saisonhöhepunkt in diesem Jahr. Hier will ich natürlich mein Bestes geben. Schließlich schauen viele Freunde und meine Familie zu.
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Der Hang bietet das optimale Gelände für Ski Cross. Er ist nicht zu steil und nicht zu flach. Auch die Länge der Strecke ist perfekt. Es gibt einige Stellen, an denen Überholmanöver möglich sind. Das garantiert Action und Spannung für Fahrer und Zuschauer. Uns Aktiven macht es sehr viel Spaß hier!
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Der Traum ist natürlich, ins Finale zu kommen. Ich werde alles geben und dann sehen wir, was dabei herauskommt.
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Es werden, denke ich, die Top-Fahrer der letzten Saison wieder vorne sein. Aber so genau kann man das im Ski Cross nicht sagen, da ist alles möglich. Wir werden natürlich versuchen, den Heimvorteil zu nutzen und den Zuschauern eine super Show bieten!
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe natürlich, dass wir uns bis dahin fest im deutschen Wintersportprogramm etabliert haben. Die Leute, die Ski Cross jetzt schon super finden, wollen es natürlich auch regelmäßig im TV sehen. Da es fast keine andere Sportart mit mehr Action und Spannung gibt, wird das Interesse an Ski Cross hoffentlich bis dahin auch gestiegen sein.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Mathias Wölfl im Interview
Mathias Wölfl vom SC Schöneck war wie Alexandra Grauvogl wegen eines Kreuzbandrisses im letzten Winter außer Gefecht. In dieser Saison hat er sein Ziel fest im Visier: Wieder Anschluss finden und möglichst viele Top16-Finalläufe im Weltcup erreichen. Mathias hat uns einige Fragen beantwortet.
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Ein SX Weltcuprennen in Deutschland ist ein wichtiger Schritt, um diese faszinierende Sportart hierzulande bekannter und beliebter zu machen. Ich freue mich wahnsinnig, bei dem ersten Ski Cross Weltcup im eigenen Land an den Start zu gehen.
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Die Strecke zeichnet sich durch weite und schnelle Kurven aus. Sie besticht unter anderem durch viele Flugphasen über Roller und Sprünge, die den Rennläufer über den ganzen Kurs begleiten.
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mein Ziel ist keine bestimmte Platzierungen. Ich möchte gut Skifahren und zeigen was ich kann. Dann wird das Ergebnis auch stimmen.
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Die Top-Läufer sind natürlich auch bei diesem Rennen an der Spitze zu erwarten. Allerdings ist Ski Cross eine Sportart, bei der alles passieren kann und so ist es sehr schwer zu sagen, wer am Ende ganz oben stehen wird.
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Wenn sich die Zuschauer von dieser faszinierenden Sportart begeistern lassen und die Erfolge stimmen, können wir in vier Jahren zur Olympiade in Sotschi mit einer großen Unterstützung aus dem eigenen Land rechnen.
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Ein SX Weltcuprennen in Deutschland ist ein wichtiger Schritt, um diese faszinierende Sportart hierzulande bekannter und beliebter zu machen. Ich freue mich wahnsinnig, bei dem ersten Ski Cross Weltcup im eigenen Land an den Start zu gehen.
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Die Strecke zeichnet sich durch weite und schnelle Kurven aus. Sie besticht unter anderem durch viele Flugphasen über Roller und Sprünge, die den Rennläufer über den ganzen Kurs begleiten.
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mein Ziel ist keine bestimmte Platzierungen. Ich möchte gut Skifahren und zeigen was ich kann. Dann wird das Ergebnis auch stimmen.
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Die Top-Läufer sind natürlich auch bei diesem Rennen an der Spitze zu erwarten. Allerdings ist Ski Cross eine Sportart, bei der alles passieren kann und so ist es sehr schwer zu sagen, wer am Ende ganz oben stehen wird.
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Wenn sich die Zuschauer von dieser faszinierenden Sportart begeistern lassen und die Erfolge stimmen, können wir in vier Jahren zur Olympiade in Sotschi mit einer großen Unterstützung aus dem eigenen Land rechnen.
Sonntag, 3. Oktober 2010
Alexandra Grauvogl im Interview
Im letzten Winter musste Alex Grauvogl aufgrund einer schweren Knieverletzung pausieren und verpasste damit Olympia. In dieser Saison will Alex wieder zurück an die Ski Cross Weltspitze und traut den deutschen Athleten/innen in Grasgehren einiges zu.
Was bedeutet für Dich Ski Cross?
Vielseitige Kurse mit Sprüngen, Steilwandkurven, Wellenbahnen, Riesenslalom- und Gleitpassagen sowie der direkte Kampf Mann-gegen-Mann bzw. Frau-gegen-Frau sorgen bei uns Fahrern für Adrenalin bis zum Anschlag und bei den Zuschauern für spannungsgeladene Action. Was will man mehr!
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Ich hoffe, dass der Ski Cross-Sport in Deutschland endlich populärer wird. Es ist eine faszinierende, junge Disziplin und hat einen Platz neben den klassischen Wintersportarten wie Alpin, Biathlon oder Nordisch verdient. Der Heimweltcup könnte dazu beitragen!
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Ich finde die Strecke recht vielseitig, man kann aus dem Gelände viel rausholen. Es ist nicht zu steil und nicht zu flach, die Länge ist auch optimal. Außerdem gibt es Gleitpassagen, die gute Möglichkeiten für Überholmanöver bieten. Das garantiert spannende Heats für Fahrer und Publikum!
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mir liegt die Strecke, ich konnte dort u.a. schon die Deutsche Meisterschaft 2008 gewinnen. Ich fühl mich einfach wohl beim "Berni" und werde versuchen, auf den Punkt da zu sein und das Beste aus mir rauszuholen. Ich hoffe, dass mein Knie diese Saison mitspielt, dann ist alles drin. Der Weltcup in Grasgehren und die WM in Deer Valley kurz darauf sind die Höhepunkte in der kommenden Saison für mich! Da will ich auf dem Trepperl stehen und zeigen, dass man mich auch nach meinem dritten Kreuzbandriss noch lange nicht abschreiben sollte!
Wer sind für Dich die Favoriten beim Rennen?
Für mich gibt es keine eindeutigen Favoriten mehr. Es gibt einige Fahrerinnen und Fahrer, die jederzeit Rennen gewinnen können. Bei den Damen sollte man wie immer die Olympiasiegerin Ashleigh McIvor, die routinierte Französin Ophelie David und die Schwedin Anna Holmlund auf dem Zettel haben. Bei den Herren ist eine Prognose noch schwieriger, einige Top-Fahrer haben ihre Karriere beendet bzw. sind verletzt, wie z.B. Mike Schmid. Er wird vermutlich erst im Januar wieder mit dem Skifahren beginnen können, das wird eng. Fakt ist jedenfalls: Alle müssen zuerst mal an uns Deutschen vorbei! Wir haben Top-Crosser bei den Damen und den Herren und den großen Heimvorteil lassen wir bestimmt nicht ungenutzt. Wir werden eine super Show abliefern, soviel ist sicher!
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Schwer abzusehen. Ich hoffe, das die Leistungsdichte noch größer wird, damit es allgemein schwieriger wird, per Zufallstreffer bzw. mit Glück gute Ergebnisse einzufahren. Dann muss man unsere Leistungen ernst nehmen. Das würde dem Image des Sports gut tun!
Mehr über Alexandra auf ihrem Blog: http://alexandragrauvogl.blogspot.com/
Was bedeutet für Dich Ski Cross?
Vielseitige Kurse mit Sprüngen, Steilwandkurven, Wellenbahnen, Riesenslalom- und Gleitpassagen sowie der direkte Kampf Mann-gegen-Mann bzw. Frau-gegen-Frau sorgen bei uns Fahrern für Adrenalin bis zum Anschlag und bei den Zuschauern für spannungsgeladene Action. Was will man mehr!
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Ich hoffe, dass der Ski Cross-Sport in Deutschland endlich populärer wird. Es ist eine faszinierende, junge Disziplin und hat einen Platz neben den klassischen Wintersportarten wie Alpin, Biathlon oder Nordisch verdient. Der Heimweltcup könnte dazu beitragen!
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Ich finde die Strecke recht vielseitig, man kann aus dem Gelände viel rausholen. Es ist nicht zu steil und nicht zu flach, die Länge ist auch optimal. Außerdem gibt es Gleitpassagen, die gute Möglichkeiten für Überholmanöver bieten. Das garantiert spannende Heats für Fahrer und Publikum!
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mir liegt die Strecke, ich konnte dort u.a. schon die Deutsche Meisterschaft 2008 gewinnen. Ich fühl mich einfach wohl beim "Berni" und werde versuchen, auf den Punkt da zu sein und das Beste aus mir rauszuholen. Ich hoffe, dass mein Knie diese Saison mitspielt, dann ist alles drin. Der Weltcup in Grasgehren und die WM in Deer Valley kurz darauf sind die Höhepunkte in der kommenden Saison für mich! Da will ich auf dem Trepperl stehen und zeigen, dass man mich auch nach meinem dritten Kreuzbandriss noch lange nicht abschreiben sollte!
Wer sind für Dich die Favoriten beim Rennen?
Für mich gibt es keine eindeutigen Favoriten mehr. Es gibt einige Fahrerinnen und Fahrer, die jederzeit Rennen gewinnen können. Bei den Damen sollte man wie immer die Olympiasiegerin Ashleigh McIvor, die routinierte Französin Ophelie David und die Schwedin Anna Holmlund auf dem Zettel haben. Bei den Herren ist eine Prognose noch schwieriger, einige Top-Fahrer haben ihre Karriere beendet bzw. sind verletzt, wie z.B. Mike Schmid. Er wird vermutlich erst im Januar wieder mit dem Skifahren beginnen können, das wird eng. Fakt ist jedenfalls: Alle müssen zuerst mal an uns Deutschen vorbei! Wir haben Top-Crosser bei den Damen und den Herren und den großen Heimvorteil lassen wir bestimmt nicht ungenutzt. Wir werden eine super Show abliefern, soviel ist sicher!
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Schwer abzusehen. Ich hoffe, das die Leistungsdichte noch größer wird, damit es allgemein schwieriger wird, per Zufallstreffer bzw. mit Glück gute Ergebnisse einzufahren. Dann muss man unsere Leistungen ernst nehmen. Das würde dem Image des Sports gut tun!
Mehr über Alexandra auf ihrem Blog: http://alexandragrauvogl.blogspot.com/
Mittwoch, 29. September 2010
Simon Stickl im Interview
Simon Stickl befindet sich in der heißen Phase der Vorbereitung. Er hat die Skimarke gewechselt und wird im nächsten Winter auf Stöckli mächtig Gas geben.
Auch Simons neues Helmdesign ist auf Angriff ausgerichtet.
Simon hat sich Zeit genommen und uns einige Fragen beantwortet.
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Das ist natürlich "Hamma" einen Heimweltcup zu haben und dazu noch mit ZDF Fernsehübertragung. Dort haben wir die Chance, richtig auf uns aufmerksam zu machen!
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Die Strecke in Grasgehren ist prädestiniert für Ski Cross. Sie ist nicht zu flach und nicht zu steil, es gibt viele Chancen zum überholen und es wird bestimmt die längste Strecke im Weltcupzirkus.
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mein Ziel für Grasgehren ist es auf jedenfall ins Finale zu fahren und dann ist alles möglich!
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Die Topfavoritin in meinen Augen ist bei den Damen Ashleigh McIvor. Aber eins ist auch klar, unsere Damen darf man beim Heimweltcup auch auf keinen Fall unterschätzen!!
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Hoffentlich noch in Grasgehren und natürlich alle Weltcups fest im Deutschen TV verankert.
Leichter und einfacher als auf Ski könnt ihr Simon auf Facebook folgen
http://www.facebook.com/pages/Simon-Stickl/256744117975?ref=ts
Auch Simons neues Helmdesign ist auf Angriff ausgerichtet.
Simon hat sich Zeit genommen und uns einige Fragen beantwortet.
Welche Bedeutung hat für Dich der erste Heimweltcup in Grasgehren?
Das ist natürlich "Hamma" einen Heimweltcup zu haben und dazu noch mit ZDF Fernsehübertragung. Dort haben wir die Chance, richtig auf uns aufmerksam zu machen!
Was zeichnet die Strecke in Grasgehren aus?
Die Strecke in Grasgehren ist prädestiniert für Ski Cross. Sie ist nicht zu flach und nicht zu steil, es gibt viele Chancen zum überholen und es wird bestimmt die längste Strecke im Weltcupzirkus.
Was sind Deine Ziele in Grasgehren?
Mein Ziel für Grasgehren ist es auf jedenfall ins Finale zu fahren und dann ist alles möglich!
Wen siehst Du in der Favoritenrolle in Grasgehren bei den Damen und bei den Herren?
Die Topfavoritin in meinen Augen ist bei den Damen Ashleigh McIvor. Aber eins ist auch klar, unsere Damen darf man beim Heimweltcup auch auf keinen Fall unterschätzen!!
Bei den Herrn natürlich Ich :-)
Wo siehst Du Ski Cross in vier Jahren?
Hoffentlich noch in Grasgehren und natürlich alle Weltcups fest im Deutschen TV verankert.
Leichter und einfacher als auf Ski könnt ihr Simon auf Facebook folgen
http://www.facebook.com/pages/Simon-Stickl/256744117975?ref=ts
Sonntag, 26. September 2010
Die besten deutschen Ski Crosser im Kurzportrait: Mathias Wölfl
Mathias Wölfl: 20.04.1984, SC Schöneck
Im Dolomiten-Skiurlaub lernte Mathias das Skifahren. Da war er drei Jahre alt. Weitere drei Jahre später gehörte er bereits der alpinen Rennmannschaft beim ESV Neuaubing an. Zehn Jahre später entschied Mathias die J-16-Gesamtwertung für sich und schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft. Während seiner alpinen Karriere startete er bei FIS- und Europacuprennen und hatte darüber hinaus vier Weltcup-Einsätze. 2008 wechselte Mathias zum Ski Cross und hatte im Januar 2009 seinen ersten WC-Einsatz. Nach einem Kreuzbandriss will er sich jetzt wieder herankämpfen, möglichst viele Top-16 Finalläufe erreichen und sich für die WM qualifizieren.
Im Dolomiten-Skiurlaub lernte Mathias das Skifahren. Da war er drei Jahre alt. Weitere drei Jahre später gehörte er bereits der alpinen Rennmannschaft beim ESV Neuaubing an. Zehn Jahre später entschied Mathias die J-16-Gesamtwertung für sich und schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft. Während seiner alpinen Karriere startete er bei FIS- und Europacuprennen und hatte darüber hinaus vier Weltcup-Einsätze. 2008 wechselte Mathias zum Ski Cross und hatte im Januar 2009 seinen ersten WC-Einsatz. Nach einem Kreuzbandriss will er sich jetzt wieder herankämpfen, möglichst viele Top-16 Finalläufe erreichen und sich für die WM qualifizieren.
Homepage:
Ergebnisse: http://www.fis-ski.com/uk/604/613.html?sector=FS&listid=&competitorid=143997&type=result
Die besten deutschen Ski Crosser im Kurzportrait: Simon Stickl
Simon Stickl: geb. 18.10.1987, SC Bad Wiessee
Schon mit zwei Jahren stand Simon auf Ski. Sein Übungshang lag direkt vor der Haustür, die Skilehrerrolle übernahmen die Eltern. Ab fünf trainierte Simon regelmäßig im Skiclub. Über die Gaumannschaft schaffte er den Sprung in den C/D-Kader, wo er im Riesenslalom und Slalom internationale FIS-Rennen bestritt. Nach seinem Schienbeinbruch 2004 entdeckte Simon Ski Cross und war sofort fasziniert von dieser Disziplin. Im Winter 2010 feierte Simon mit dem Sieg in St. Johann seinen bisher größten Erfolg im Ski Cross. Bei Olympia in Vancouver verpasste er trotz spektakulärem Überholmanöver kurz vor dem Ziel den Einzug ins Viertelfinale. In dieser Saison möchte sich der Bad Wiesseer konstant im WC unter den Top 8 platzieren und gerne eine WM-Medaille holen.
Schon mit zwei Jahren stand Simon auf Ski. Sein Übungshang lag direkt vor der Haustür, die Skilehrerrolle übernahmen die Eltern. Ab fünf trainierte Simon regelmäßig im Skiclub. Über die Gaumannschaft schaffte er den Sprung in den C/D-Kader, wo er im Riesenslalom und Slalom internationale FIS-Rennen bestritt. Nach seinem Schienbeinbruch 2004 entdeckte Simon Ski Cross und war sofort fasziniert von dieser Disziplin. Im Winter 2010 feierte Simon mit dem Sieg in St. Johann seinen bisher größten Erfolg im Ski Cross. Bei Olympia in Vancouver verpasste er trotz spektakulärem Überholmanöver kurz vor dem Ziel den Einzug ins Viertelfinale. In dieser Saison möchte sich der Bad Wiesseer konstant im WC unter den Top 8 platzieren und gerne eine WM-Medaille holen.
Homepage:
Ergebnisse: http://www.fis-ski.com/uk/604/613.html?sector=FS&listid=&competitorid=141645&type=result
Die besten deutschen Ski Crosser im Kurzportrait: Andy Schauer
Andreas Schauer: geb. am 18.01.1986, SC Lenggries
Mit zwei Jahren stand Andy das erste Mal auf Ski, ab fünf trainierte er regelmäßig im Skiclub Lenggries. Über die Gaumannschaft qualifizierte er sich für den D/C-Kader. Nach einer einjährigen Pause, verursacht durch das Pfeiffersche Drüsenfieber, fuhr Andy zuerst wieder alpine FIS-Rennen ehe er dann die Disziplin Ski Cross entdeckte. Seit der Saison 2005/06 konzentriert er sich ausschließlich auf die Disziplin Ski Cross, wurde 2006 Juniorenweltmeister und will sich in dieser Saison, soweit es seine derzeit noch akute Verletzung überhaupt zulässt, unter die Top 16 fahren und sich damit für die WM qualifizieren.
Mit zwei Jahren stand Andy das erste Mal auf Ski, ab fünf trainierte er regelmäßig im Skiclub Lenggries. Über die Gaumannschaft qualifizierte er sich für den D/C-Kader. Nach einer einjährigen Pause, verursacht durch das Pfeiffersche Drüsenfieber, fuhr Andy zuerst wieder alpine FIS-Rennen ehe er dann die Disziplin Ski Cross entdeckte. Seit der Saison 2005/06 konzentriert er sich ausschließlich auf die Disziplin Ski Cross, wurde 2006 Juniorenweltmeister und will sich in dieser Saison, soweit es seine derzeit noch akute Verletzung überhaupt zulässt, unter die Top 16 fahren und sich damit für die WM qualifizieren.
Homepage:
Ergebnisse: http://www.fis-ski.com/uk/604/613.html?sector=FS&listid=&competitorid=121754&type=result
Bilder: folgen
Die besten deutschen Ski Crosser im Kurzportrait: Thomas Fischer
Thomas Fischer: geb. am 07.02.1986, SC Ruhpolding
Thomas lernte schon mit zwei Jahren unter Mama Camilla‘s Regie das Skifahren. Danach wurde Thomas im Skiclub gefördert. Vor der Olymiasaison 2009/2010 wechselte er vom alpinen Ski-Rennsport zur Disziplin Ski Cross. Mit Rang 15 beim Weltcup in St. Johann schaffte er sein bisher bestes Ergebnis. Nach einer Kreuz- und Innenbandverletzung im Spätwinter 2009/2010 möchte er in Grasgehren erstmals wieder im Weltcup dabei sein.
Thomas lernte schon mit zwei Jahren unter Mama Camilla‘s Regie das Skifahren. Danach wurde Thomas im Skiclub gefördert. Vor der Olymiasaison 2009/2010 wechselte er vom alpinen Ski-Rennsport zur Disziplin Ski Cross. Mit Rang 15 beim Weltcup in St. Johann schaffte er sein bisher bestes Ergebnis. Nach einer Kreuz- und Innenbandverletzung im Spätwinter 2009/2010 möchte er in Grasgehren erstmals wieder im Weltcup dabei sein.
Homepage:
Ergebnisse: http://www.fis-ski.com/uk/604/613.html?sector=FS&listid=&competitorid=161166&type=result
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